Geschichte des Mambo Tanzes
Der Mambo hat sich in den 30ern des letzten Jahrhunderts aus den beiden Musikstilen Son und Danzón entwickelt. Während der Son eine kubanische Musikrichtung ist, entspringt der Danzón dem französischen Contradanse.
Der französische Gesellschaftstanz Contradance kam nach Aufständen gegen die französischen Kolonien nach Kuba, wohin viele der schwarzen Landarbeiter im 18. Jahrhundert flohen.
Dámaso Pérez Prado, ein kubanischer Komponist und Musiker, kreierte den ersten richtigen Mambo. Während des Zweiten Weltkrieges siedelten viele Kubaner in die Vereinigten Staaten, ein Großteil vor allem nach New York, wo der Mambo mit Jazz Rhythmen vermischt wurde. Der Jazzeinfluss ist noch heute beim Mambo zu spüren.
In den Fünfziger Jahren schwappte der neue New Yorker Mambo nach Europa. Sehr erfolgreich bei den Europäern aufgenommen, war der Mambo dennoch nur relativ kurz en vogue. Die Ursache für die Kurzlebigkeit des Interesses am Mambo Tanzen mag darin liegen, dass der Mambo Tanz relativ umfangreich und im Vergleich zu anderen lateinischen Tänzen kompliziert ist.